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Manfred Alberti

Vorsorgebuch

Alter - Sterben - Bestattung

Mit hilfreichen Tipps und Checklisten

Mit einem Geleitwort von Nikolaus Schneider

(ehemaliger Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland)

384 Seiten € 19.99

Neukirchener Verlag

Neukirchen Vluyn 2015

 

 

 

Gelassen und organisiert Älterwerden und Abschiednehmen gestalten

 

 

Nach dem Ende der durch Beruf und Familie geprägten Zeit tauchen immer wieder Gedanken über die bevorstehenden Lebensphasen auf: „Wie mache ich meine Wohnung seniorengerecht, damit ich lange hier leben kann?“, „Pflege und Seniorenheim - wie kann ich diese Zeit für mich gut gestalten?“ „Was passiert mit meinem Nachlass?“

 

Bei einer guten Vorsorge halten Sie selbst Ihre Wünsche und Vorstellungen fest, von Vollmachten bis hin zu Seniorenheim, Testament und Bestattung.

Dieses Buch bietet Ihnen praktische Informationen, Tipps und Checklisten. Sie können Ihre Daten, Unterlagen und Entscheidungen sinnvoll zusammenstellen und sortieren.

Das Vorsorgebuch gibt auch jedem Orientierung, der einen Angehörigen unterstützen möchte oder sich aktuell mit einem Sterbefall befassen muss.

 

Der Autor, Manfred Alberti, geboren 1949 in Velbert, Pfarrer im Ruhestand, war 35 Jahre lang Gemeindepfarrer in Wuppertal. Als Mitglied und Vorsitzender des Synodalen Friedhofsausschusses hat er sich intensiv mit Fragen des Wandels der Bestattungskultur auseinandergesetzt.

 

Vorstellung des Buches

 

Der Autor ist bis zu seiner Pensionierung 35 Jahre evangelischer Pfarrer in Wuppertal-Sonnborn gewesen und hat dieses Buch basierend auf vielfältigen Erfahrungen aus dem Berufsleben und seinen Erfahrungen als Leiter des Synodalen Friedhofsausschusses Wuppertal geschrieben..

Das Buch ist einerseits ein Vorsorgebuch für Menschen, die frühzeitig die Fragen ihrer Seniorenzeit, aber auch ihres Abschiednehmens mit Sterben, Trauerfeier, Grab und Bestattung bedenken möchten und ihre eigenen Entscheidungen treffen wollen. Dieses Buch will ihnen Hilfen, Gedanken, Überlegungen und Tipps bereitstellen, wie sie den für sie selbst besten Weg herausfinden können, um diesen Willen dann - dafür bietet das Buch ausführliche Seiten - niederschreiben und verfügen zu können. Dieses Buch will „seelsorglich“ helfen und beraten, und weniger ein juristisch orientiertes Buch zu Vorsorgeverfügungen sein.

Auf fast 100 Seiten können Menschen in einer Daten- und Dokumentenliste zudem alles das aufschreiben, was für ihr Leben wichtig ist (und war): Von Verwandtschaftsbeziehungen über abgeschlossene Versicherungen und Verträge bis zu Ärzten, Krankheiten und Medikamenten. Vermächtnisse können hier ebenso notiert werden wie vorhandene Patientenverfügungen, Vollmachten oder die Adressen von Verwandten und Bekannten. Diese Informationen sind im Todesfalle oder schon bei Demenz eine unschätzbar wichtige Hilfe für Betreuer oder für Kinder, die auswärts wohnen.

Hilfreich ist es für entfernt lebende Kinder, wenn sie mit ihren älterwerdenden Eltern gemeinsam dieses Buch ausfüllen und so für den Todesfall alles gemeinsam nach dem Willen der Eltern geregelt ist.

Eine solche Aufstellung in Kap. 11 und die Verfügungen in Kap. 12 könnte selbst für jüngere Alleinlebende oder vor allem für Menschen ohne Angehörige interessant sein, die für den Fall eines schweren Unfalls ihre Sachen geordnet und geregelt haben möchten.

Für trauernde Angehörige, die im aktuellen Moment eine Bestattung vorzubereiten haben, kann das Buch eine umfassende Hilfe sein bei den vielen Fragen, die jetzt plötzlich zu durchdenken und zu entscheiden sind: Oft mit kaum überschaubaren langfristigen Auswirkungen. Manche Hinweise werden sicher helfen, auch schwierige Situationen gut zu überstehen.

Eine weitere Zielgruppe dieses Buches sind Menschen, die in der Erwachsenenbildung, in der Seniorenarbeit, im Krankenhausbesuchsdienst oder in der Hospizarbeit haupt- oder ehrenamtlich tätig sind und dabei oft mit solchen Fragen konfrontiert werden.

Dabei hilft dieses Buch nicht nur zur eigenen Information, sondern kann auch als Grundlage für Veranstaltungen oder Kreise benutzt werden. Auf dieser Homepage www.manfredalberti.de (A.2.2.) sind neun Konzepte zu finden, wie man leicht mit Hilfe des Buches Nachmittage oder Abendveranstaltungen gestalten kann: z.B. „Älterwerden - so gut gestalten wie eben möglich“ oder „Was soll mit meinen Sachen einmal geschehen?“ oder „Ich schreibe ein Buch über mein Leben.“

Damit man nicht für Ehepaare zwei Exemplare kaufen muss oder bei einer Meinungsänderung das Buch wegschmeisst, hält der Verlag auf seiner homepage mit einem geschützten Zugang (im Buch genannt) die Kapitel 11 und 12 zum Ausdrucken bereit.

 

Nikolaus Schneider hat in seinem Geleitwort betont, dass dieses Buch eine „Lebenshilfe“ sei, weil es "vielen Tabus bei Sterben, Tod , Trauer, Bestattung und Friedhof ihre lähmende Kraft nehmen" kann.

 

 

 

Geleitwort zum Vorsorgebuch von Nikolaus Schneider,

ehem. Präses des Rates der Evangelischen Kirche von Deutschland

 

 

Zum Geleit

 

Herr, … lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden“ – dieser Gedanke aus dem 90. Psalm weist uns auf eine Gegebenheit unseres Lebens hin. Nichts kann so sicher über das irdische Leben eines neugeborenen Menschen gesagt werden wie sein unausweichliches Ende: jedes Leben läuft auf den Tod zu. Die Vergänglichkeit unseres irdischen Lebens gehört zu den Gegebenheiten, die wir hinnehmen müssen. Sie ist kein Problem, das wir lösen könnten. Selbst wenn medizinische Fortschritte unser Leben verlängern und wenn wir gesund bis zum Ende des Lebens bleiben: dann sterben wir eben gesund. Aber wir werden sterben.


Unser irdisches Leben ist begrenzt. Aber jeder Tag, den wir erleben, zählt. Ob wir ihn genießen oder erleiden, gestalten oder verschlafen, wert-schätzen oder vergeuden – jeder Tag zählt und führt uns wieder ein Stück näher an unsere Sterbestunde heran. Diesen Sachverhalt zu verdrängen oder zu beschönigen, taugt nicht. Was aber taugt ist, ihn zu bedenken und klug zu werden.


Als eine Anleitung zum Bedenken und zum Klugwerden verstehe ich dieses „Vorsorgebuch“. Es speist sich aus einem langen Pfarrerleben. Manfred Alberti reflektiert seine Erfahrungen in der Begleitung von Menschen im Alter, beim Sterben, auf dem Friedhof und bei der Trauer. Das Buch wird durch das Bedenken der konkreten Erfordernisse in den verschiedenen Lebensphasen zu einer „Lebenshilfe“. Es nimmt manchen Tabus ihre lähmende Kraft, die für viele Menschen mit den Themen Sterben, Tod, Trauer, Bestattung, Friedhof… verbunden sind. Denn das sind Lebensthemen, die wir nicht nur irgendwie bewältigen müssen, sondern in Würde, mit Bedacht – eben „klug“ gestalten können.

 

Dem „Vorsorgebuch“ wünsche ich viele Nutzerinnen und Nutzer. Es möge zu einem Segen werden und Menschen helfen, ihr Leben zu gestalten. Wer die Schritte durchdenkt, die vor uns liegen, wer die notwendigen Informationen zusammenträgt und ordnet, die zur Gestaltung von „Alter – Sterben – Bestattung“ notwendig sind, der kann mit Ruhe und Souveränität diese Lebenstrecke in Angriff nehmen – und sein Leben genießen.
Und Hoffnung und Zuversicht kann seinen Alltag bestimmen, weil Gott uns auch im Sterben und durch den Tod hindurch tragen wird. Der Prophet Jesaja bringt das so zum Ausdruck: „…ich will euch tragen, bis ihr grau werdet. Ich habe es getan; ich will heben und tragen und erretten.“(Jesaja 46, 4)

 

Nikolaus Schneider Berlin, im Advent 2014

 

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