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Sonnborner

 

Gemeindekaleidoskop 2010

 

 

 

 

Jede Gemeinde hat ihre Besonderheiten.

Ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter bringen ihre eigenen Begabungen ein und es wächst daraus ein buntes Gemeindekaleidoskop von A bis Z:

 

 

1.    Aktion 200x10

Um den Schwerpunkt unserer Gemeindearbeit, die Kinder- und Jugendarbeit, zu stärken, wurde 2004 die Aktion 200x10 ins Leben gerufen. Ohne große Marke-tinginstrumente zu bewegen, wurden 200 Gemeindemitglieder gesucht, die mit 10 Euro im Monat unsere Arbeit unterstützen. Über 100 Menschen unterstützen derzeit regelmäßig 200x10, so dass wir mit ca. 2000 Euro pro Monat vor allem Honorarkräfte finanzieren können. Mit z.T. sehr hohen Einzelspenden konnten wir zusätzlich mit einigen Stunden eine Diakonin in diesem wichtigen Arbeitsbereich einstellen.

 

2.    Aroab: Patenschaft mit Namibia

Mit dem Kindergarten in Aroab verbindet uns eine gute Partnerschaft. Vor allem über Briefe und Besuche wird der Kontakt aufrechterhalten. Neben der jährlich mit dem Kirchenkreis abgesprochenen finanziellen Unterstützung konnten wir in den vergan-genen Jahren auch Sondermaßnahmen wie den Kauf von Nähmaschinen oder die Reparatur des Daches mit finanzieren.

 

3.    Bank „Jeden Sonntag wartet… ihre Bank“

Eine tolle Werbeidee für den Kirchenbesuch gelang 2008 dem Presbyter Albert San­dig: Ein farbiges Plakat mit dem Bild der Sonnborner Hauptkirche ließ er mit dem Satz bedrucken: „Jeden Sonntag wartet… Ihre Bank“. Das Plakat, von Sponsoren finanziert, wurde, ebenfalls gesponsert, mehrmals über Wochen auf den Plakatwänden in den Schwebebahnhöfen aufgehängt: Eine gute Werbung für den Kirchenbesuch auf gepolsterten Kirchenbänken und ein Nachdenken über das, was an Sonntagen wichtig ist.

 

4.    Betreuungscafe für dementiell erkrankte Menschen und Selbsthilfegruppen

Auf Initiative unserer Ambulanten Diakonie Sonnborn-Vohwinkel entstand das Angebot eines Betreuungscafés für dementiell erkrankte Menschen. Pflegende Angehörige können auf diese Weise zumindest wöchentlich einen Nachmittag lang entlastet werden und die Patienten fühlen sich in geborgener Atmosphäre bei professioneller Begleitung sehr wohl.

Verschiedene Selbsthilfegruppen (AA, Schlaganfallgeschädigte, Angst und Panik) haben ihren Platz in unserem Gemeindezentrum gefunden und dokumentieren durch ihr Angebot, was wir in unserer Gemeindekonzeption so beschrieben haben: Wir verstehen uns als offene, einladende, diakonische Ortsgemeinde.

 

5.    Bücherbasar

Enorm zu dem Bekanntheitsgrad der Markuskirche beigetragen hat der Bücherbasar. Aus dem Hobby der Presbyterin Gudrun Stratmann erwuchs der wahrscheinlich er-tragreichste Gemeindebasar des ganzen Rheinlandes. Von den für ein Gemeindefest gesammelten und kiloweise verkauften alten Büchern waren 1989 so viele noch übrig geblieben, dass wir uns entschlossen, während des Weihnachtsmarktes auf Schloss Lüntenbeck einen Bücherbasar einzurichten und Bücher zentimeterweise für DM -.50 zu verkaufen. Der Erfolg war riesengroß und wuchs in den kommenden Jahren ständig, so dass zeitweise das Gemeindehaus wegen Überfüllung geschlos-sen werden musste. Über Zuwendungen aus dem Reinerlös aus Bücherverkauf und Cafe, den die mehr als hundert Mitarbeiter erwirtschaftet hatten, konnten sich verschiedene soziale Institutionen freuen. U.a. wurde damit die Wuppertaler Tafel unterstützt. Ende 2008 musste nach dem Wegzug von Gudrun Stratmann der Bücherbasar geschlossen werden, da ein so engagierter und kenntnisreicher Nachfolger für diese Arbeit nicht gefunden werden konnte.

 

6.    25 Jahre ehrenamtliche Mitarbeit

Ehrenamtliche Arbeit ist die Grundlage unserer Gemeindearbeit: Viele Menschen bringen sich mit ihren Talenten und ihrem Engagement in der Gemeinde ein. Stell-vertretend für viele andere haben im Nordbezirk im Herbst 2002 13 Mitarbeiter eine Urkunde für 25 Jahre ehrenamtliche Mitarbeit bekommen.

 

7.    Engagement für Flüchtlingsberatungsstelle

Gemeinsam mit anderen Gemeinden gelang es, dass über viele Jahre hinweg die Arbeit der Flüchtlingsberatungsstelle erhalten werden konnte. Den Vorsitz des synodalen Ausschusses „Flüchtlinge“ hat Pfr. Dietrich Bredt-Dehnen seit Anfang der 90iger Jahre inne.

 

8.    Familienfreizeiten

Bewährt haben sich seit einigen Jahren die Familienfreizeiten, die die Diakonin Annette Gärtner alljährlich in den Herbstferien in Heiligenbösch im Hunsrück durch-führt. Mit Spielen, Ausflügen, Bibelarbeiten und gemeinsamem Singen erleben Eltern und Kinder eine fröhliche gemeinsame Woche.

 

9.    Familienkirche in der Hauptkirche

Eltern sollen gerne mit ihren Kindern zusammen Gottesdienste feiern. Um Kindern einen Raum zum Spielen zu geben, in dem aber auch Erwachsene den Gottesdienst mitfeiern können, wurde 2006 nach den Plänen des Braunschweiger Architektur-büros Ahad unter der hinteren Empore ein dreiseitig mit Glas abgeteilter Raum geschaffen, in den der Gottesdienst durch Lautsprecher übertragen wird. Diese „Familienkirche“ dient nach dem Gottesdienst auch dem Gemeindecafe. 2007 wur-den unsere Gemeinde als Bauherr und die Architektin mit dem Architekturpreis des Bundes Deutscher Architekten und 2008 mit dem Artheon Kunstpreis ausgezeichnet.

 

10.  Freaky Sunday – die Jugend- und Gemeindeband

Mit E-Gitarre, Schlagzeug und Bass ist die Band ein Rückhalt nicht nur der Jugendgottesdienste. Mehrere Konzerte fanden viele begeisterte Zuhörer. Die Band wird geleitet von der Jugend­leiterin Cara Küffner.

 

11.  Frühstücks- und Brunchgottesdienste

An den zweiten Feiertagen zu Ostern und Pfingsten feiern wir Familiengottesdienste mit anschließendem Frühstück oder Brunch. Das Gemeindezentrum in der Kirchhof-straße ist mit fast 200 Besuchern an diesen Tagen bis zum letzten Platz besetzt.

 

12.  Gemäldegalerie

Ursprünglich erwachsen aus der Arbeit des Malkreises werden heute auch mit anderen Künstlern drei Ausstellungen im Jahr in der Galerie im Gemeindehaus der Markuskirche vorgestellt. Die Ausstellungseröffnungen werden in der Lokalpresse mit großer Aufmerksamkeit verfolgt. Manches Aquarell konnte von den Künstlern verkauft werden. Verantwortlich sind für diese Arbeit Rolf Stratmann, Dr. Erich Rauenbusch und Prof. Dr. Fritzsche.

 

13.  Gemeindekonzeption

In einem klar strukturierten, zeitlich sehr gestrafften Prozess, hat das Presbyterium 2002 in Zusammenarbeit mit vielen Gruppen und Einzelpersonen eine Gemeinde-konzeption erarbeitet, die bis heute sehr gut in zehn Punkten die Aufgaben und Ziele unserer Gemeindearbeit umreißt. Jährliche Mitarbeitergespräche und eine von allen Entscheidungsträgern unserer Gemeinde vorbereitete Jahresplanung sind nur zwei wichtige Folgerungen aus dieser Konzeption.

 

14.  Gemeindegeschichte

Ein kleines Heftchen, von Lars Heinen geschrieben und gestaltet, informiert über die Geschichte der Gemeinde Sonnborn. 874 gibt es die erste Erwähnung einer „basilica quae est in sunnebrunno“ in einer Urkunde des freiadligen Stiftes Gerresheim. 1539 wurde der Pfarrer Hermann Wemmers nach Sonnborn berufen, der immer mehr nach evangelischen Grundsätzen predigte. Schon 1591 gab es ein erstes Konsistorium in Sonnborn, der Vorläufer des heutigen Presbyteriums. 1887 spaltete sich der Bezirk Vohwinkel von Sonnborn ab und wurde eine selbständige Gemeinde, 1956 trennte sich das heute zu Vohwinkel gehörende Hammerstein von Sonnborn. 1930 war aus der reformierten Gemeinde Sonnborn eine unierte Gemeinde mit reformiertem Be-kenntnisstand geworden. Nachdem die heute unter Denkmalschutz stehende Haupt-kirche nach dem Brand der Vorgängerkirche 1926 eingeweiht wurde, baute die Ge-meinde 1953 im Nordbezirk die Markuskirche. Bis 1976 wirkten vier Pfarrer in den vier Gemeindebezirken, so reduzierte vor allem der demographische Wandel die Gemeindegliederzahl auf etwa 4200 im Jahre 2010, so dass heute nur noch zwei Pfarrstellen zur Verfügung stehen.

Lars Heinen: Zur Geschichte der Evangelischen Kirchengemeinde Sonnborn und Führung durch die Hauptkirche Sonnborn, 3.Auflage 2008

 

15.  Glocken der Hauptkirche

Einige der ältesten Zeugnisse Wuppertaler Stadtgeschichte sind zwei der drei Glocken im Turm der Hauptkirche aus den Jahren 1453 und 1458. In den Welt-kriegen wurden sie auf wunderbare Weise vor dem Einschmelzen bewahrt.

 

16.  Gospelchor “Sonnborn Gospel Singers”

Unsere Gemeinde schätzt sich glücklich, dass wir einen der wenigen Gospelchöre in Wuppertal haben. In Gottesdiensten, bei Gemeindeveranstaltungen und in Konzerten freuen sich viele Menschen über diese Musik. Das Repertoire des Chores reicht inzwischen weit über die Gospelmusik hinaus.

Leitung: Anja Santer

 

17.  Hauptkirche Sonnborn unter Denkmalschutz

Seit 1992 steht die Hauptkirche unter Denkmalschutz. Nicht das Alter (gebaut 1926) war dafür ausschlaggebend, sondern die außen und innen unverändert seit 1926 er-haltene Gestaltung der Kirche. Die von dem Architekten Arno Fritzsche gebaute Kirche ist ein einzigartiges Zeugnis des in den zwanziger Jahren modernen bergi-schen Heimatstils (Bruchstein, Schiefer etc.) und vereint diesen Stil mit Elementen des Jugendstils und des art deco. Durch eine Initiative aus dem Presbyterium ist die Kirche mittwochs Nachmittag von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet.

 

18.  Hospizarbeit

Unter maßgeblicher Mitarbeit Sonnborner Presbyteriumsmitglieder, wie Christa Altreuther und ihrem Mann Dr. Peter Altreuther, entstand vor einigen Jahren, ange-gliedert an das Seniorenzentrum Vohwinkel, eine Hospizarbeit, die sich die ambu­lante Betreuung sterbender Menschen im Wuppertaler Westen zur Aufgabe gemacht hat. Mehrere Ausbildungsgruppen von Hospizhelfern haben inzwischen ihre Aus-bildung beendet und werden in der persönlichen Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen eingesetzt.

Christlicher Hospizdienst im Wuppertaler Westen e.V.

 

 

19.    Internet www.sonnborn.de

Schon in Frühzeiten des Internets hat sich die Gemeinde Sonnborn mit der Adresse www.sonnborn.de auf einer eigenen homepage präsentiert und damit eine gute Informationsbasis neben dem Gemeindebrief für Gemeindeglieder und an der Gemeinde interessierte Menschen schaffen. Engagierte Ehrenamtliche haben diesen Internetauftritt immer wieder ausgebaut und aktualisiert.

 

20.  Intinctio

Eine überraschende Erfahrung machte das Presbyterium vor ca. zwanzig Jahren, als man zu Beginn der Aids-Debatte auf die „intinctio“ als garantiert ansteckungsfreie alte Form des Abendmahls zugegriffen hat: Das Brot nehmen sich die Abendmahlsteilnehmer in die Hand und tauchen es in den Wein oder den Traubensaft ein. Was als vorübergehende Notlösung gedacht war, erwies sich als ein grosser Glücksfall: Nicht mehr siebzig bis achtzig Prozent der Gottesdienstbesucher wie bisher nahmen am Abendmahl teil, sondern so gut wie alle. Hygienische Gründe hatten sich im Laufe der Zeit anscheinend zu einem grossen Hindernis bei der Abendmahlsteilnahme entwickelt. Heute ist die intinctio abwechselnd mit Wein und Traubensaft gerne praktizierte Form aller Abendmahlsfeiern in unserer Gemeinde.

 

21.  Jugendarbeit

Mit dem 1976 eröffneten Jugendzentrum neben dem Gemeindezentrum in der Kirchhofstrasse besitzt die Gemeinde Sonnborn eine gute Basis für eine breit ge-fächerte Jugendarbeit: Gemeinsam mit einigen Honorarkräften und vielen Ehren­amtlichen bietet die Jugendleiterin Cara Küffner eine breite Palette vonAngeboten an für Kinder und Jugendliche, die gerne offene Angebote,Hobbygruppen oder feste Gruppen für ihre Freizeitgestaltung nutzen möchten. Segelfreizeiten auf dem Ijssel-meer, Mädchenübernachtungen im Jugendzentrum, Filmnächte und Billardturniere sind nur einige der Angebote.

 

22.  Kinderbibelwochenende

Bis zu 100 Kinder nehmen an dem jährlich stattfindenden Kinderbibelwochenende teil. Mit über 20 ehrenamtlichen Mitarbeiter-innen gestaltet das KiBiWo-Team zu den unterschiedlichsten Themen ein spannendes Programm. Einer der Höhepunkte ist die gemeinsame Übernachtung im Gemeindezentrum.

 

23.  Kindergartenarbeit

Kinder hören biblische Geschichten gerne. Kinder sind neugierig. Eltern von Kinder-gartenkindern sind oft sehr aufgeschlossen für die Erziehung ihrer Kinder: nicht nur die geistige, sportliche oder musische Erziehung, zunehmend sehen sie auch in der religiösen Erziehung eine wichtige Aufgabe: So zählen sowohl das regelmäßige Erzählen biblischer Geschichten, die jährliche Bibelwoche im Kindergarten wie auch die alle zwei Monate stattfindenden Sonntagsfamiliengottesdienste mit den Kindergartenkindern und den Erzieherinnen zu den oft spannenden Aufgaben von Pfr. Bredt-Dehnen. Als für den Träger der Elberfelder Kindergärten, den Elberfelder Erziehungsverein EEV, im Jahre 2000 aus finanziellen Gründen die Schließung einer Gruppe nötig wurde, finanzierte das Presbyterium Sonnborn aus eigenen Mitteln und vielen Spenden den Fortbestand der dritten Gruppe. 2007 wurde dann ein zweigruppiger Kindergarten ausreichend, so dass der Kindergarten auf Initiative der Mitarbeiter unter Mitwirkung eines Kinderarztes und des Bayer-Sportvereins zu einem Bewegungskindergarten umgestaltet wurde.

Kindergarten Sonnborn, Kirchhofstr. 18, Leitung: Fr. Martin ;

Pfr. Bredt-Dehnen

 

24.  Kirchentag im Wuppertaler Westen

Aus dem ursprünglichen Vohwinkler Kirchentag wurde Anfang der achtziger Jahre mit der Teilnahme der Sonnborner und Hammersteiner Gemeinde, der katholischen Gemeinden St. Mariae Empfängnis und St. Bonifatius und der freikirchlichen Gemeinde Westring ein Großereignis. Unterschiedlichste Veranstaltungen führten alle zwei Jahre Gemeindeglieder aus dem ganzen Wuppertaler Westen für eine Woche zusammen und waren oft Grundlage für ein gutes Kennenlernen und eine fruchtbare Zusammenarbeit der Gemeinden. Im Laufe der Zeit kamen sehr viele oft hochrangige Referenten auch nach Sonnborn: Der Generalsekretär des Ökume-nischen Rates, Konrad Raiser, zählte genauso zu ihnen wie der frühere Berliner Bischoff Kurt Scharff. Während bis vor sieben Jahren die Kirchentage, z.B. zum Thema „Glück“, in den diversen Gemeindehäusern und Kirchen stattfanden, verwandelt 2009 schon der vierte „neue“ Kirchentag im Westen den Lienhard-Platz in Vohwinkel in eine bunte Festmeile.

 

25.  Konfirmationen in der Markuskirche

Eine ganz auf die Konfirmandinnen und Konfirmanden zugeschnittene Konfirmation wird seit drei Jahrzehnten in der Markuskirche gefeiert: Ein halbes Jahr vor der Konfirmation suchen die Konfirmandinnen und Konfirmanden ihr Thema aus: „Zukunft“, „Ich bin ich“, „Rassismus in Wuppertal“, „Umgang mit Senioren“, „Leben nach dem Tod“ und „Starkult“ waren einige der Themen, über die die Jugendlichen sich dann Gedanken machten, sich Material in Büchereien suchten und über deren religiöse Dimensionen sie nachdachten. Bei der Konfirmandenfreizeit wird dann aus den vielen Ideen und Materialien ein Gottesdienst erarbeitet, der Eltern, Paten und Gemeinde zum Nachdenken über die Denkanstösse der Konfirmandinnen und Konfirmanden ermuntern soll. Diese Denkanstösse werden in Sketchen, Spielen, Zwiegesprächen und Liedern möglichst interessant von den Konfirmandinnen und Konfirmanden selbst vorgestellt, bevor eine kurze Predigt von Pfarrer Alberti diesen Teil des Gottesdienstes abschließt.

 

26.  Kooperation mit Grundschulen

Durch eine enge und freundschaftliche Zusammenarbeit mit den Grundschulen (Sillerstraße, Donarstraße und Radenberg) über Schulgottesdienste, Kontaktstunde und gemeinsame Projekte nehmen viele nicht nur evangelische Kinder dieser Schulen die Angebote unserer Gemeinde wahr.

 

27.  Kreuz&Quer Gespräche

Monatlich wird zu einem Gesprächsabend eingeladen, bei dem ein Referent in ein zeitaktuelles Thema durch einen ausführlichen Vortrag einführt. Eine Diskussion schließt sich an. Häufig standen in den letzten Jahren Grenzthemen zwischen Theologie und Naturwissenschaften im Mittelpunkt. Theologische und ethische Fragestellungen haben dabei schon oft zu sehr kontroversen Diskussionen geführt.

Die gemeinsam von der Gemeinde Sonnborn und dem Bezirk Hammerstein der Gemeinde Vohwinkel getragenen Veranstaltungen finden monatlich montagabends entweder im Gemeindezentrum Sonnborn in der Kirchhofstraße oder im Gemeindezentrum Hammerstein in der Goerdelerstraße statt.

Leitung: Albert Sandig, Tel.  Pfr. Jochen Schütt, Tel.

 

28.  Mäusegruppe: Betreuung unter Dreijähriger

Schon seit über 15 Jahren besteht unsere Mäusegruppe, in der Kinder an drei Tagen vormittags von einer Erzieherin betreut werden. In guter Kooperation mit unserem Kindergarten erleichtert diese Gruppe den Kindern den Einstieg in das Kindergarten-leben. Zunächst als Ausweichgruppe in Zeiten fehlender Kindergartenplätze für vier-jährige Kinder genutzt, wird die Gruppe nun vor allem von Eltern unter Dreijähriger dankbar als Entlastung angenommen. Diese Gruppe wird ausschließlich aus Elternbeiträgen finanziert.

 

29.  Malkreis

Ein Hobby wurde zum Hobby für viele: Der frühere Küster der Markuskirche Rolf Stratmann hatte sich vor seiner Arbeit als Küster der Markuskirche schon einen Namen als Maler von Jagdmotiven gemacht und verschiedene Bilder in ganz Deutschland ausgestellt. Zusammen mit Dr. Rauenbusch und dem Mathematik-professor Dr. Fritzsche lud er interessierte Laien ein, alle vierzehn Tage zu einem Malabend zusammenzukommen. An vielen Tischen im Gemeindehaus der Markuskirche entstehen seitdem Aquarelle, die in dem Kreis zusammen begutachtet werden. Das gemeinsame Lernen hat den Künstlern schon zu einer Vielzahl von Werken verholfen, die u.a. in der Galerie der Markuskirche ausgestellt werden.

 

30.  Mitarbeiterdank

Ehren-, neben- und hauptamtliche Mitarbeiter sind ein wichtiges Kapital einer Ge-meinde. Ohne einen großen Stamm von Menschen, die bereit sind, mitzuhelfen und an verschiedensten Stellen ihre Gaben, ihre Fähigkeiten, ihre Zeit und ihr Geld einzu-bringen, kann eine Gemeinde nicht leben. Sonnborn hat eine Vielzahl solcher Mitar-beiter, denen immer wieder ein großer Dank gebührt. Viele Veranstaltungen nicht nur in diesem Sonnborner Kaleidoskop beruhen auf Ideen und Initiativen gerade der ehrenamtlichen Mitarbeiter.

Einmal im Jahr lädt die Gemeinde alle ehren-, neben- und hauptamtlichen Mitarbeiter zu einem Dankabend ein. Vor einigen Jahren, als noch mehrere Theologen und Theologinnen in Sonnborn arbeiteten, haben die Theologen und Theologinnen alleine für das Essen gesorgt, eingekauft, gekocht und den Nachtisch angerührt. Mit z.B. dem ‚Sonnborn TV’ oder den ‚Happy pastors’ haben sie auch die Programme gestaltet. Aber auch das Kabarett ‚Der Klüngelbeutel’ aus Köln oder der ‚Fensterputzer’ oder ’Rainer und Dörthe aus Heckinghausen’ sorgten für einen vergnüglichen Abend. Auch ein Besuch bei ‚Holiday on ice’ in Düsseldorf hatte schon den Dank der Gemeinde an ihre ehrenamtlichen Mitarbeiter ausdrücken sollen.

 

 

31.  Mitarbeiterfrühstück und Mitarbeiterausflug

Eine rührige Mitarbeitervertretung lädt am ersten Dienstag jeden Monats alle ange-stellten haupt- und nebenamtlichen Mitarbeiter der Gemeinde und des Friedhofs einschließlich der Pfarrer zu einem gemeinsamen Frühstück ein. Das gute Mit-einander soll auch durch die jährlichen Mitarbeiterausflüge gestärkt werden.

 

32.  Notfallseelsorge

Die Gemeinde Sonnborn beteiligt sich durch ihre Pfarrer an der Notfallseelsorge, die seit 1995 die evangelischen Kirchenkreise Elberfeld und Barmen anbieten. Zwei- bis dreimal im Jahr hat Pfr. Alberti eine Woche lang neben der normalen Arbeit das Notfallhandy, um auf Anforderung der Feuerwehr- oder der Polizeileitstelle jederzeit zu einem Unfall oder zur Begleitung zu den Angehörigen von gerade Verstorbenen fahren zu können. In solchen Fällen kann dann der andere Pfarrkollege bei den normalen Arbeiten spontan einspringen.

 

33.  Open-Air-Gottesdienste in Schloss Lüntenbeck

Gemeinsam mit der Gemeinde bzw. dem jetzigen Bezirk Hammerstein der Gemeinde Vohwinkel feiern wir seit vielen Jahren den Open-Air-Gottesdienst im Schlosshof Lüntenbeck. 500 bis 800 Besucher-innen freuen sich auf einen besonderen Gottesdienst, der musikalisch von Posaunenchor und Gospelchor mitgestaltet wird.

 

34.  Organistenjubiläum Hans-Dieter Fischer

Ein seltenes Berufsjubiläum konnten wir 2007 feiern: Seit 45 Jahren versieht Hans-Dieter Fischer seinen Dienst als Organist an der Markuskirche. Inzwischen in seinem Beruf als Bahnbeamter pensioniert bildet er mit großem Erfolg Orgelschüler aus: Drei haben inzwischen schon die C-Prüfung absolviert. Im Mai 2010 musste er sein Amt als Organist und Kirchenmusiker aus Altersgründen aufgeben.

 

35.  Passionsandachten mit Frühstück

Gerne werden von einem Kreis von 20 bis 25 Personen die Passionsandachten an jedem Donnerstagmorgen um 07.30 Uhr in der Passionszeit und an den ersten Tagen der Karwoche besucht. Neunmal bereitet einer der Theologen und Diako-ninnen eine viertelstündige Andacht zu den Passionstexten vor und anschliessend gibt es ein gemütliches Frühstück: Ein schöner Tagesanfang.

 

36.  Pfarrvertretung

Seit Dezember 2009 haben die 2000 Pfarrerinnen und Pfarrer der Evangelischen Kirche im Rheinland EKiR eine Pfarrvertretung, die die Interessen der Pfarrerinnen und Pfarrer gegenüber der Kirchenleitung wahrnimmt: Mitsprache bei der Entwicklung von Gesetzen, die die Theologen betreffen, und begleitende Beratung bei Konflikten sind die Hauptaufgaben der Pfarrvertretung. Pfr. Manfred Alberti ist zum Mitglied dieses siebenköpfigen Gremiums gewählt worden.

 

 

37.  Polizeipfarrer

Nach fast 25 Jahren Gemeindearbeit in Sonnborn wurde Pfarrer Dietrich Bredt-Dehnen im März 2010 zum Leitenden Polizeipfarrer der Evangelischen Kirche im Rheinland gewählt. Er leitet ein Team von sechs Polizeipfarrern, die jeweils die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten in den einzelnen Regionen der Rheinischen Landeskirche in NRW, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland seelsorglich begleiten.

 

38.  Posaunenchor Sonnborn - Hammerstein

Auf eine über einhundertjährige Geschichte kann der Posaunenchor Sonnborn-Ham-merstein zurückblicken, der unter der Leitung von Rolf Scheweling bei Gottes-diensten und in Konzerten spielt. Mehrere Bläser und Bläserinnen gehören seit Jahrzehnten dem Chor an: ein großes Repertoire geistlicher Musik zeugt von dieser langen Tradition. Auf den CDs, die in den letzten Jahren entstanden sind, zeigt der Chor mit Swingarrangements auch seine ganz moderne Seite.

Leitung: Rolf Scheweling Tel

 

39.  Presbyterwahl mit Werbekampagne und Wahlbus

Die Gemeindeleitung ist das Presbyterium. Um zur Teilnahme an dieser Wahl mög-lichst viele Gemeindeglieder bewegen zu können, hat sich das Presbyterium viele Aktionen überlegt: Stände in der Sonnborner Fußgängerzone gehörten genauso dazu wie angemietetete Plakatwände. Im Nordbezirk Markuskirche fährt seit Jahren am Wahlnachmittag ein VW-Bus als fahrbares Wahllokal sieben Haltestellen in dem weiträumigen Gemeindebezirk an. 2004 war Sonnborn die Gemeinde mit der zweit-besten Wahlbeteiligung in ganz Wuppertal. Bei der Presbyterwahl 2008 hat Dietrich Bredt-Dehnen eine Werbekampagne in Szene gesetzt, die mit dem Typo–Preis der Rheinischen Kirche für die beste Wahlkampagne gewürdigt wurde. Unter anderem warben bekannte Persönlichkeiten aus dem Stadtbezirk auf Plakaten und Anschlagtafeln für die Teilnahme an der Wahl. Die Wahlbeteiligung stieg auf 23,2 %.

 

40.  Projektgruppe Gottesdienst (ProGo)

Seit sieben Jahren gestalten vor allem jüngere Gemeindemitglieder Gottesdienste der besonderen Art. Gezielte Angebote für Menschen, die nicht regelmäßig mit Kirche in Kontakt kommen. Kein Zusatzangebot neben dem Sonntaggottesdienst, sondern bewusst eingeplant als Gottesdienstangebot am Sonntagmorgen.

 

41.  Radfreizeiten

Seit 20 Jahren arbeitet Albert Sandig jährlich eine Radfreizeit für 25 Radfahrer aus: manchmal als Etappentour, manchmal als Freizeit mit festem Quartier und täglichen Ausflügen. Andachten, kulturelle Erlebnisse, gemeinsame Festmähler zählen zu den festen Programmpunkten jeder Freizeit, deren Teilnehmer und Teilnehmerinnen die ganze Altersspanne von 15 Jahren bis 85 Jahren umfassen. „Von Regensburg bis Linz an der Donau“, „Das romantische Taubertal“, „Dresden und die Elbe“, „Langen-argen und der Bodensee“ sind Beispiele bisheriger Freizeiten.

Leitung: Albert Sandig,

 

42.  Rad und Kultur

Monatliche samstägliche Radtour von etwa 30 bis 70 km zu Zielen in der näheren Umgebung, an denen auch kulturell interessante Sehenswürdigkeiten zu entdecken sind. Manchmal werden auch mit der S-Bahn weiter entfernte landschaftlich schöne Gegenden angesteuert. Bei den Fahrradtouren als „Bötterkes-Touren“ sollte Verpfle-gung mitgenommen werden.

Leitung: Albert Sandig,

 

43.  Rasenurnenreihenfelder auf dem Friedhof

1995 hat der Friedhofsausschuss Sonnborn beschlossen, ein Feld für Rasenurnen-reihengräber einzurichten. Grundlegend war die Beobachtung, dass viele Menschen vor allem deshalb eine Anonyme Bestattung für sich wählen, weil sie fürchten, dass sie einmal unter einem ungepflegten Grab liegen würden. Der Wunsch nach wirk-licher Anonymität spielte dagegen kaum eine Rolle. In mehreren Verhandlungen mit der Landeskirche wurde erreicht, dass die Landeskirche ihre Friedhofsvorschriften insoweit abändert, dass solche Urnenrasenreihengräber mit einer beschriftbaren Platte auf jedem Grab nicht als anonyme Gräber angesehen werden, auch wenn eine Beschriftung fehlt. Solche Gräber sind kaum teurer als eine ganz anonyme Bestattung unter einer Rasendecke. Inzwischen hat diese Art der Urnenrasenreihen-gräber nicht nur in Wuppertal einen Anteil von ca. 20 Prozent an den Bestattungen erreicht, im ganzen Rheinland wurden auf vielen Friedhöfen ähnliche Grabfelder eingerichtet. Immerhin ist in diesen vergangenen 15 Jahren der Anteil wirklicher anonymer Bestattungen aus Wuppertal auf einen verschwindend kleinen Anteil zurückgegangen. Wegen der starken Nachfrage musste ein zweites Grabfeld eingerichtet werden.

Ort der Anlage: Neuer Ev. Friedhof Sonnborn, Kirchhofstr. 72

Friedhofsleiterin: Petra Piorek,

 

44.  Seniorenfreizeiten

Bis 2006 hat Pfarrer Alberti 25 Jahre lang im Herbst zu einer Seniorenfreizeit ein-geladen: Meist jährlich wechselnd zwischen einem Ziel im Norden an der Ostsee-küste und einem Ziel im Süden (Schwarzwald, Alpen, Bayerischer Wald) fuhren 40 bis 45 Senioren für vierzehn Tage in Urlaub. Eine morgendliche Andacht, eine 20 minütige Seniorengymnastik und Spieleabende gehörten ebenso zum Ablauf einer Freizeit wie zwei Ganztags- und zwei Halbtagsausflüge. Dabei wurden für lohnens­werte Ziele durchaus weite Fahrtstrecken zurückgelegt: z.B. Prag, den Gross-glockner, den Lago Maggiore, den Polenmarkt in Swinemünde und die Donauschiff-fahrt zwischen Linz und Passau. Wichtiger Hintergrund der Freizeiten gerade für Senioren war die Versicherung, dass in der Gemeinschaft alle Teilnehmer auch bei Problemen immer in guten Händen sind. Seit drei Jahren führen die Diakonin Susanne Rigliaco und Christel Görtz, die jahrelang die Fahrten begleitet hat, diese Arbeit fort.

Information: Susanne Rigliaco

 

45.  Seniorenzentrum Vohwinkel

Einen Akzent in der Seniorenarbeit hat die Gemeinde 1980 gesetzt, als sie sich als Mitgesellschafter aktiv am Bau des Seniorenheimes Vohwinkler Feld in Vohwinkel beteiligte. Als Tochterunternehmen dieses Seniorenheimes entstand einige Jahre später die Ambulante Diakoniestation Vohwinkel - Hammerstein - Sonnborn, die die ambulante Kranken- und Seniorenbetreuung im Wuppertaler Westen wahrnimmt.

Seniorenzentrum Vohwinkler Feld 29: Ltg Herr Hanke

Ambulante Diakoniestation, Gräfrather Str. 15: Ltg Herr Pütter

www.ambulante-diakonie.de

 

46.  Seniorenkreis der Herren

Sein 20jähriges Bestehen konnte 2006 der Seniorenkreis an der Markuskirche feiern.

Alle vierzehn Tage treffen sich zwischen 12 und 18 Männer zu Kaffee, Kuchen und intensiven Diskussionen. Gerade die große Bandbreite der früheren Berufe vom Arbeiter bis zum Doktor in der Pharmaforschung macht die Gespräche oft sehr spannend.

Leitung: Dr. Rauenbusch Tel , Pfr. Alberti

 

47.  Sieben-Wochen-Ohne

Die Passionszeit als willkommene Gelegenheit zum gemeinsamen Nachdenken und zum sich Verändern: Dass man sich auf eine Passionszeit auch freuen kann, das erleben seit einigen Jahren mehrere Frauen und Männer in unserer Gemeinde: Sieben anregende Abende werden von einem Vorbereitungskreis gestaltet.

Diakonin Susanne Rigliaco Tel

 

48.  450 Jahre Sonnborn

Sonnborn ist eine der ältesten reformierten Gemeinden des Bergischen Landes. 1989 feierte unsere Gemeinde das 450 jährige Bestehen mit einer Festwoche, in der u.a. der damalige Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und spätere Bundes-präsident Johannes Rau eine Festrede hielt.

 

49.  Sonnborner Dorfcafe

Seit 2002 besteht unser Dorfcafe im Gemeindezentrum, das einmal in der Woche seine Pforten öffnet. Allein über Spenden der Besucher finanziert gibt es ein leckeres Mittagessen, Kaffee und Kuchen, dazu eine Möglichkeit der zwanglosen Begegnung. Getragen wird diese wichtige kommunikative Einrichtung ausschließlich durch Ehrenamtliche unter Leitung von Charlotte Recktenwald.

 

50.  Sonnborner Ferienprogramm

Seit 32 Jahren ist das Sonnborner Ferienprogramm lange herbeigesehnter Ferien­höhepunkt vor allem für viele Senioren. Vier Ganztagesfahrten und drei Halbtagesfahrten führen an sieben Donnerstagen im Sommer an interessante und schöne Orte im Umkreis von 500 Kilometer um Wuppertal: Hamburg, Amsterdam mit der Nordseeküste, Paris und eine Wesertour sind z. B. die Tagesreiseziele 2010. Von Spiekeroog bis Heidelberg, von Weimar bis Oostende erlebten die Teilnehmer inzwischen einen großen Teil Deutschlands und der BENELUX-Länder. Dabei sind nicht nur Stadtbesichtigungen angesagt, sondern auch interessante kleine Museen (Eifeler Mausefallenmuseum) oder große Firmen (Mayer-Werft in Papenburg) ziehen die Teilnehmer in ihren Bann. Bei den meisten Fahrten werden inzwischen zwei oder drei Busse benötigt. Die Halbtagsfahrten setzen sich fast immer aus Besichtigungsprogramm und Zeit zum gemütlichen Kaffeetrinken zusammen: Japanisches Zentrum Düsseldorf, Schulmuseum Bergisch-Gladbach, das van Gogh - Museum im Nationalpark Hoge Veluwe bei Arnheim und der Petersberg bei Bonn waren nur einige der Ziele in den letzten Jahren. Mit einer dreistündigen Straßenbahntour wird 2010 Düsseldorf entdeckt.

Information: Pfr. Alberti, Tel.

 

51.  Studienreisen nach Rom und auf Luthers Spuren

Rom war das interessante Ziel einer Studienreise, die Pfr. Bredt-Dehnen 1988 mit einer Gemeindegruppe unternahm. Kurz nach der Wende gestaltete Pfr. Alberti eine erste Luthertour nach Wittenberg, Erfurt und Eisenach. 15 Jahre später wird diese fünftägige Fahrt im Herbst 2007 wieder durchgeführt und, weil sie sehr schnell nahe-zu ausgebucht war, im März 2008 noch einmal wiederholt. 2009 flog dann wieder eine Gemeindegruppe mit Pfarrer Alberti nach Rom.

 

52.  Töpferkreis

Jeden Donnerstag treffen sich künstlerisch aktive Frauen und Männer in Töpferkreis. Mit ihren kunstvollen Exponaten haben sie schon etliche Basare in unserer Gemein-de bestückt.

 

53.  Trommelgruppe

Die Ausstrahlungskraft der musikalischen Arbeit unserer Jugendleiterin Cara Küffner hat es geschafft, ein Dutzend Erwachsene für das Trommeln zu begeistern: Seit 2008 wird im Jugendzentrum getrommelt und es sind bei Konzerten und anderen Auftritten Jugendliche wie Erwachsene gleichermaßen fasziniert, wie spannend Musik mit dem Instrument der Trommel sein kann.

 

54.  Weihnachtsgottesdienste für Kinder

Die Weihnachtsgottesdienste zählen zu den vielbesuchtesten und wichtigsten Got-tesdiensten. Eine kindgerechte Gestaltung der Weihnachtsbotschaft durch Spiele spricht auch Eltern und Senioren an. Mehrere zusammen mit dem Helferkreis der Markuskirche entstandene Weihnachtsspiele von Pfr. Alberti wurden nach Veröffentlichungen in einer Zeitschrift für Kindergottesdienst in vielen Gemeinden nachgespielt. Ein Spiel wurde von einem Stuttgarter Pfarrer ins Schwäbische übersetzt.

 

55.  Zusammenarbeit mit den katholischen Nachbargemeinden

Regelmäßige freundschaftliche Kontakte zwischen unserer Gemeinden gehören zum Alltag des Gemeindelebens. Institutionell abgesichert durch Gottesdienste am Buß- und Bettag, durch die gemeinsame Gestaltung des Kirchentages im Westen, durch gemeinsame Treffen der Frauen- bzw. Abendkreise, durch ökumenisch gestaltete Schulgottesdienste zum Schulanfang und –ende und durch einem gemeinsamen Besuchsdienst in den katholischen Seniorenheimen St. Remigius und Paul-Hanisch-Haus.

 

56. Zwar…

sind hier in diesem Gemeindekaleidoskop viele Mosaiksteinchen einer aktiven Gemeindearbeit aufgeführt, aber längst nicht alle: Viele Gruppen in der Kinder-, Jugend-, Erwachsenen- und Seniorenarbeit, für Hobbyaktive und Gesprächs­kreise, sowie Selbsthilfegruppen in der Behindertenarbeit treffen sich regelmäßig in unseren Gemeindehäusern. Der zweimonatlich von einer Redaktion selbst gestaltete, selbst geschriebene, selbst gedruckte und von über sechzig freundlichen Helfern und Helferinnen verteilte Gemeindebrief informiert regelmäßig und ausführlich über alles, was im Gemeindeleben interessant und wichtig ist:

Ein aktuelles Gemeindekaleidoskop.

 

 

 

 

        

 

 

 

 

 

                                  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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